szmmctag

  • Wie definiert man Gesund? (2) - (BEIJ 19/2) - Heute mit Cappy Pulpy.

    Hier hatte ich vor einiger Zeit bereits einmal darüber geschrieben, wie "gesund" definiert wird, und was eben gerade so gelabelled ist, aber eigentlich nicht gesund ist. Damals ging es um Bananen-Chips, frittiert in Kokosöl mit gesättigten Fettsäuren und angereichert mit Zucker und Bananenaroma.

    In den letzten drei Tagen hatte ich zwei weitere dieser "Aufreger". Es geht mir meistens dabei nicht um offensichtlich ungesunde Produkte. Mittlerweile weiss jeder, dass ein Marsriegel oder eine Tüte Chips nicht zum Gesündesten zählen. Mir geht es eher um die Produkte, die offen oder versteckt mit dem Zusatz "gesund" werben, oder sich in die Nähe dieser Assoziation wagen, es aber überhaupt nicht sind.

    Erstens gehts um Fruchtsäfte. Zweitens gehts weiter unten um eine absurd dämliche Werbung. Stay tuned!

    Gesunde Fruchtsäfte?
    Fruchtsäfte galten ja früher als das Nonplusultra, wenn es um Getränke geht. Cola gehört verteufelt, greift stattdessen zum Fruchtsaft! Dieser Mythos ist längst auch so ziemlich entzaubert, mittlerweile wissen die meisten, dass man Fruchtsäfte nicht en masse trinken soll, sondern eher als Genuss, und wenn, dann lieber zur echten Frucht greifen.
    In der Folge daraus entstand der Hype um ganze pürierte Früchte, Smoothies, weil die ja eben nicht mehr nur das Pflanzenextrakt sind, sondern die ganze Frucht. Das war eine Zeit lang viel "Gesünder", aber auch dieser Mythos wurde entzaubert. Wenn man einen Liter Smoothie trinkt, hat man mehr Kalorien intus als in einer Tafel Schokolade steckt, aber hat in den meisten Fällen eben nur etwas für den Durst, nicht aber für den Hunger getan. Wie Fruchtsäfte sind auch Smoothies - sofern nicht selber gemacht oder mit Grünzeug angereichert - ebenso eher als Genuss zu sehen, bzw. als Fruchtportion, denn als Getränk.
    Was bleibt noch in diesem Getränkehype?
    In letzter Zeit sehe ich einen vermehrten Anstieg von Gemüse-Fruchtsaftmischungen. So hat Biotta, eine recht bekannte Fruchtsaft-Wellness-Bio-Marke vor zwei Monaten drei Karotten+Frucht-Smoothies (Biotta "Veggies") auf den Markt gebracht, die offenbar recht gut angelaufen sind. Ich selber mag beispielsweise die Sorte Birne und gelbe Karotte ganz gern. Aber man muss halt den Geschmack von Karotte mögen.
    Tendenziell finde ich, dass die Entwicklung, wenn sie in diese Richtung schreitet, eher besser ist. Natürlich sollte man auch von den Biotta Veggies nicht fünf am Tag trinken. Aber durch den sättigenden Karottenanteil geht da auch definitiv einer mehr. Karotte ist sowieso ein extrem guter Geschmacksträger und passt in fast jede Fruchtsaftmischung, finde ich. Man muss sich halt dran gewöhnen.

    Baseline set.

    Darum soll es hier nun aber nicht in erster Linie gehen. Sondern um die Frage, mit welchen Versprechungen eine Firma ein neues Fruchtsaftgetränk auf den Markt bringen kann, ohne gleich mit dem Stigma "ungesund" behaftet zu werden. Dass Fruchtsäfte "gesund" sind, kann (und darf man - soweit ich weiss) ja heutzutage gar nicht mehr schreiben. Ich weiss nun nicht, ob die EU-Health-Claims-Verordnung auch für Fruchtsäfte gilt, nehme es aber stark an.
    Heute habe ich entdeckt, in welche Richtung die Werbung in nächster Zeit wohl gehen wird.

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    Entdeckt habe ich diesen Fruchtsaft bereits vor zwei, drei Wochen in einem Supermarkt. Gekauft habe ich ihn nicht - ich bin nicht so ein Fan von Orangensaft. Heute haben die aber im Bahnhof Muster davon verteilt, das gibts immer mal wieder, Riesenaktion. Ich dachte: "Hey, warum nicht? Probier doch" - und habe mir zwei eingesteckt.

    Fruchtsaftpulpe als Werbeversprechen
    Habt ihrs auch entdeckt? "Pulpy" steht da. Es wird also damit geworben, dass das Produkt nicht nur aus Saft besteht, sondern eben auch aus der Pulpe der Orange. Quasi das, was man eigentlich jahrelang eben gerade NICHT im Fruchtsaft haben wollte, ist auf einmal etwas, womit Werbung gemacht wird. Der "Pulp" wird zudem mit dem Slogan "Jederzeit unglaublich erfrischend" verknüpft. Laut Werbemitteilung will man mit Cappy Pulpy erreichen, dass Herr und Frau Schweizer Orangensaft den ganzen Tag lang trinken, nicht nur zur Frühstückszeit.
    Interessanter Fakt am Rande: "Cappy", die Marke, ist offenbar einfach nur "Minute Maid" - warum sie den Namen ändern, verstehe ich auch nicht. Vertrieben übrigens von Coca Cola.

    Bereits beim Trinken war ich unangenehm überrascht davon. Orangensaft verknüpfe ich immerm it einer gewissen Säure. Dieses Getränk war aber überhaupt nicht sauer, sonder nur.. süss. Extrem süss. EXTREM SÜSS. Ich trinke ja manchmal echt gern süsse Sachen, aber das..
    Ein Blick auf die Zutatenliste hat mir dann gezeigt, warum dem so war.
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    Zutaten
    Das Problem ist, dass dieses Getränk nicht aus Orangensaft besteht. Es besteht aus Wasser und Zucker. Und nicht etwa normalem Zucker, nein, einer Glucose-Fructose-Mischung, eine Mischung von Einfachzuckern, die - im Vergleich zu normalem Haushaltszucker (einem Zweifachzucker) noch schneller ins Blut gehen. Haushaltszucker (Sacharid) ist ein sogenannter Zweifachzucker. Im Magen muss er erst mal gespalten werden. Glucose und Fructose, vor allem aber Glucose, sind Einfachzucker. Sie landen extrem rasch im Blut. Sugarrush inc!
    Fructose ist der in Früchten natürlich vorkommende Zucker, kann aber aus Früchten auch extrahiert werden. So gibt es beispielsweise High Fructose Corn Syrup, also Fructose-Sirup aus Mais, der in den USA fast in jedem Getränk und in jedem Fertigfood drin ist. Mittlerweile wird HFCS, wie er abgekürzt heisst, als mitverantwortlicher Grund für die extrem hohen Adipositätsraten in den USA gesehen.

    Erst an dritter Stelle befinden sich magere 12% Orangensaft, natürlich nicht frisch, sondern aus Konzentrat, und 4% Orangenpulpe. Eigentlich fast nichts. In so einem 330ml Fläschchen hat es also knapp 10 Gramm Orangenpulpe drin. Wer einen Schnitz Orange isst, hat vermutlich schon mehr Orangenpulpe gegessen als er mit diesem Fläschchen zu sich nimmt.
    Angereichert ist die Brühe mit Aromen, Antioxidantien und dem üblichen Konservierungsstoff Ascorbinsäure (nichts anderes als Vitamin C), und weil das Zeug natürlich nur aus Wasser und Zucker besteht, kann es auch nicht genügend orange werden, deswegen mischt man noch ein bisschen Farbstoff mit hinein.
    Ich kann da nur noch den Kopf schütteln.

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    Kalorien
    Das Produkt glänzt dann natürlich auch mit 46kcal auf 100 Mililiter. Hier zeigt sich auch, dass das natürlich ein bisschen perfide ist. Die meisten Orangensäfte haben eine Kalorienzahl in diesem Bereich. Wer aber auf die Zutatenliste sieht, der merkt schnell, dass die Kalorien im Cappy Pulpy - im Vergleich zu normalem Orangensaft - eben nur aus diesem hochverarbeiteten, künstlich hinzugefügten süssen Sirup kommen, der alles andere als gesund ist. Der Zucker ist demnach auch leicht erhöht, mit 11.2 Gramm. Dieser Orangensaft hier hat 9g Zucker. Hier ist aber alles nur Fruchtzucker, weil es kein Nektar ist.

    Geschmack
    Bereits bei den normalen Orangensäften habe ich das Gefühl, sie schmecken nicht mehr wirklich nach Orange. Meistens sind sie mir zu süss. Wer schon mal Orangensaft selber gepresst hat, merkt den Unterschied.
    Dieses Getränk aber führt die Leute doch noch viel mehr weg vom originalen Orangengeschmack. Es ist soweit weg von Orange wie Cola von Orange ist - und so schmeckt es auch. Es fehlt nur noch die Kohlensäure.

    Wer sich für Cappy Pulpy entscheidet, hat bestimmt den "unglaublich-erfrischend"-Effekt für einen Moment. Aber will man wirklich "unglaublich erfrischend" haben, wenn man dafür in einer handelsüblichen 500ml-Flasche gleich das Äquivalent einer halben Tafel Schokolade konsumiert? Und zwar ausschliesslich in Zucker? 56 Gramm Zucker - soviel würde eine 500ml-Flasche enthalten. Cola hat dieselbe Kalorienanzahl. Und wie ich bei meinem ersten "Wie definiert man gesund"-Beitrag schon schrieb: In diesem Falle würde ich sofort raten, dass eine Person zur Cola greift. Warum?
    Weil bei einer Cola die Chance viel grösser ist, dass der Konsument weiss, dass er etwas ungesundes konsumiert hat, und dementsprechend handelt! Ob er das Produkt nun einfach selten zu sich nimmt, oder mehr Sport treibt, oder sonst irgendwie ausgleicht, spielt dabei keine Rolle. Wer hingegen den ganzen Tag Cappy Pulpy in sich hineintrinkt, weil er das Gefühl hat, es sei extrem gesund, und "ist ja nur Orangensaft", wird über kurz oder lang ziemlich überrascht von der Waage heruntersteigen.

    Fairerweise muss man sagen, dass für Cappy ja nicht mit dem Zusatz "Gesund" geworben wird. Aber die Assoziationskette, die viele Konsumenten noch immer machen, die ist klar da. Fruchtsäfte = gesund, etwas, das uns seit Jahren eingebläut wird, und nur langsam aus den Köpfen verschwindet, wird kombiniert mit dem vagen Gedanken an das Gute der ganzen Frucht, an Ballaststoffe und so weiter.. (Wobei mich ja mal interessieren würde, wie wenig Ballaststoffe Cappy besitzt. Die haben das bestimmt extra nicht angegeben. Besteht ja leider noch immer keine Deklarierungspflicht für Ballaststoffe.)

    Cappy Pulpy - unglaublich efrischend, oder eher:
     
    C(r)appy Pulpy: Orangensaft, der nur zu einem Fünftel aus Orangensaft besteht, angereichert mit viel Zucker, weil man Wasser + Orangenpulpe ja auch ein wenig schmackhaft machen muss, angereichert mit Aromen (schmeckt ja sonst nicht) und Farbstoffen (sieht ja sonst nach nichts aus.) Die Erfrischung kommt garantiert - wenn sie irgendwann so dick sind, dass sie selbst bei 20° im Schatten anfangen zu schwitzen, braucht man ja umso mehr erfrischende Getränke. Zuckerabhängig sind sie ja bestimmt auch schon..

    Die Assoziation zu "Crappy" liegt ja extrem nahe.. Ich muss grinsen!

    Dann schon eher sowas - Bio Orangen-Karotten-Agaven-Zitronensaft. Mein Lieblingssaft zurzeit, wenn ich wirklich Gelüste nach Saft habe. Verdünnt ist er ganz gut trinkbar.
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    Zweiter Aufreger: Werbung!

    Mittwochs war ich in der Post. Die Schweizer Post verändert sich ja immer mehr zum Kaufhaus, denkt man manchmal. Nachdem ich meine Einzahlung getätigt hatte, drückte mir die Verkäuferin noch ein Heft in die Hand. "Darf ich ihnen das noch mitgeben.." Ich hab hingeguckt. "Sprechstunde Doktor Stutz". Okay, ein Gesundheitsheftchen. Warum auch nicht. Kann man ja mal durchblättern.

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    Schnell hat sich herausgestellt, dass das Heft eine einzige Werbeveranstaltung ist. Klar, die meisten Apotheken- und Drogeriehefte sind das in gewissem Masse. Sprechstunde Doktor Stutz scheint sich aber nicht mal die Mühe zu geben, das überhaupt zu verbergen. Ich wollte das Heft schon wegwerfen, als ich doch auf eine interessante Schlagzeile stiess. "Erdbeer-Diät". Der Artikel an sich ist Quatsch. Es geht nur um Erdbeeren, aber nicht um eine Diät, vermischt schon bald mit ziemlich offensiver Werbung für ein Mahlzeitenersatzprodukt. Im zweiten Bild sieht man das gut. Der Lauftext auf weissem Hintergrund beschäftigt sich mit Erdbeeren, wohingegen der blaue Text eine "Erfolgsgeschichte" zu diesem Mahlzeitenersatzplan ist. Das eine hat mit dem anderen ungelogen nichts zu tun.

    Diese Mahlzeitenersatzpläne kennen die meisten von euch. Almased ist das bekannteste, es gibt aber auch beispielsweise Yokebe. Sie alle funktionieren anhand des Prinzips, eine oder mehrere Mahlzeiten am Tag mit einer Diätnahrung zu ersetzen. Meistens sind das Shakes, Suppen oder Riegel, die die notwendigen Nährstoffe bei geringerer Kaloriendichte liefern sollen.
    In dem Beitrag geht es um einen weiteren Mahlzeitenersatz, InShape. Noch nie davon gehört? Muss man wohl auch nicht. Es funktioniert wie die anderen. Genau dasselbe Prinzip. Dieses Prinzip heisst in den meisten Fällen "Scheitern garantiert."

    Scheitern garantiert
    Mahlzeitenersatzpläne funktionieren nämlich im seltensten Falle so, wie sie sollten. Oder eben: Sie funktionieren gerade so, wie sie sollten. Mahlzeitenersatzpläne können dann funktionieren, wenn man rasch einige wenige Kilogramm verlieren möchte. Es gibt durchaus Erfolgsstories von Leuten, die mehr als 20, 30kg mit Almased und Co. verloren haben. Das ist sehr gut möglich, wenn man sich wirklich an den Plan hält. Mit einer ersten Abnahme kommt ja auch meistens die Motivation, man bewegt sich vielleicht mehr, man hat irgendwann auch nicht mehr soviel Hunger oder gewöhnt sich dran.
    Das Problem bei diesen Mahlzeitenersatzplänen ist folgendes: Es ist ein begrenzter Plan. Das Schwierigste am Abnehmen ist nicht, abzunehmen. Das Schwierigste beim Abnehmen ist es, das Gewicht zu halten. Wer keine Strategien hat, wie man sein Gewicht nach der erfolgreichen Abnahme halten kann, bei dem stellt sich der Effekt ein, der den bescheuersten Namen überhaupt trägt, den aber alle vermutlich kennen: "Jojo-Effekt". (DIESER NAME!.. )
    Einerseits hat man immer noch die alten Ernährungsgebräuche, die ja dazu geführt habe, dass man zugenommen hat. Andererseits hat man durch die abnahme ja auch einen gesunkenen Grundumsatz. Man braucht also weniger Kalorien als zuvor. Es ist zudem auch so, dass manche Mahlzeitenersatzpläne die Kalorienzahl, die man täglich einnimmt, sehr weit unten ansiedeln. Das wiederum bedeutet, dass der Körper in den bekannten Hungermodus schaltet und jede eingenommene Kalorie viel besser verwertet. Dieser Effekt hält an, wenn man wieder "normal" ist. Das Gewicht ist rasch danach wieder drauf. Bämm!

    Ich wundere mich nicht, dass InShape folgendes empfiehlt:

    Sie können mit InShape-Biomed® 1 bis 2 Mahlzeiten pro Tag ersetzen.
    Gewichtsreduktion: Ersatz von 2 Hauptmahlzeiten pro Tag
    Gewichtskontrolle: Ersatz von 1 Hauptmahlzeit pro Tag

    Nur ein Dummer begreift, was hier bewirkt werden soll. Wer natürlich sein Leben lang jeden Tag eine Mahlzeit durch ein Ersatzprodukt ersetzt, hat nicht nur ziemlich viel Geld aus dem Fenster geworfen - nein. Er hat auch den berühmten Jojo-Effekt verhindert oder mindestens verringert.

    Psychologie oder: Menschen sind bequem und faul.

    Was mich nun aber wirklich wütend macht, sind die Versprechungen dieser Produkte. Im blauen Text steht wortwörtlich dieses Zitat:

    Von weitergehenden Ernährungsumstellungen nimmt sie bewusst Abstand, weil diese über kurz oder lang kaum eingehalten werden könnten."

    Dieser Satz hat mich wütend gemacht. Hier wird einem Haufen Leute vorgegaukelt, Ernährungsumstellungen würden sowieso nichts bringen, und der einzige Weg zum Ziel der Gewichtsabnahme sei es, Mahlzeiten mit diesen Dingen zu ersetzen. Natürlich ist das Absicht. All diese Pläne werben damit, dass man eben nicht auf die gewohnte Ernährung verzichten muss, dass man weiterhin alles essen kann, was man möchte. Sie sprechen damit natürlich den Konsumenten von heute an, der auf Kuchen, Torten, Steaks und hochverarbeitetes Essen nicht verzichten möchte. Menschen sind nun einmal faul und bequem - genau daraufhin zielt diese hochpersonalisierte Werbung ab. Dass die Dame, die den Mist hier vorstellt, Krankenschwester ist, macht das ganze natürlich nur noch verlockender. Krankenschwestern haftet ähnlich wie Ärzten ein Hauch "Autorität in weiss" an, wenngleich auch nicht so stark. Und dass irgendwo im Text noch steht, sie würde mehr Sport machen, überlesen die meisten vermutlich aus lauter Bequemlichkeit. Hey, ich muss nichts ändern an mir! Wohooo!

    Dass hier tatsächlich behauptet wird, Ernährungsumstellungen würden nichts bringen, das habe ich so noch nicht gelesen. Es ist eine einfach nur dreiste, fehlerbehaftete Lüge, die mich wütend macht. Ernährungsumstellung ist einer der vermutlich zwei einzigen Wege, Gewicht dauerhaft zu verlieren und das Körpergewicht zu halten. Der andere Weg wäre mehr Sport. Eine Kombination aus beidem ist meistens das, was am meisten Erfolg bringt.

    Genuss?
    Ein weiterer Slogan von InShape ist "Abnehmen mit Genuss". Nun, ich habe ziemlich viel abgenommen mit Genuss. Genuss diesbezüglich, dass ich mich gelöst habe von ungesundem Essen, dass ich angefangen habe, mich zu wertschätzen, Nahrungsmittel zu wertschätzen und zu kochen. Ich habe meine Ernährung umgestellt, und ich habe dafür ein ganz tolles, ganz kostenloses Werkzeug in die Hand bekommen, um mein Gewicht dauerhaft zu halten, oder weiter abzunehmen, wenn ich es denn möchte. Das ist gesund.
    Ich habe gelernt, dass man auf Kuchen, Keks und Torte nicht verzichten muss - wenn man weiss, wie man mit Häufigkeit und Menge umgehen muss. Wenn man lernt, solche Belohnungen wieder zu schätzen, ist das eine viel wichtigere Einstellung für die Zukunft, als jeden Monat Geld in ein Produkt zu stecken, dass meinen Körper überlistet (aber meinen Hunger vermutlich nicht.)

    Mahlzeitenersatzpläne sind nicht gesund! Sie gaukeln einem vor, man könne weiterhin Scheisse und Junkfood fressen, müsste dafür nur ab und an eine Mahlzeit durch ein absolut unnatürliches, hochverarbeitetes Produkt ersetzen, und würde dann glücklich.

    Man könnte nun sagen: Selber schuld. Das Problem ist, dass viele Leute das eben nicht wissen. Werbung ist so mächtig, weil sie das anspricht, was die Leute glauben. Werbung ist mächtig, weil es zuviele ungebildete, unwissende Leute gibt, oder auch einfach Leute, die nicht wissen, wie sie an Informationen kommen, die an Ernärhungsmythen glauben, weil sie irgendwo mal irgendwas aufgeschnappt haben, oder weil ihnen in der Kindheit schon veraltete Ernährungsmythen eingetrichtert wurden.

    Und diesen Leuten wird ein "Sprechstunde Doktor Stutz" in der Post überreicht. Das Durchschnittsalter der Postkunden steigt in Zeiten von E-Banking und Postfinance ja auch deutlich an.

    Ach du absurde Welt...

  • Von Yoga-Videos, aktualisierten Sportprogrammen und Tiefenentspannung

    Mein Sportprogramm hat sich ziemlich geändert, seit ich das erste Mal angefangen habe zu bloggen. Statt Schwimmen und Radfahren habe ich Pilates entdeckt, gehe seit neustem auch ins Krafttraining, mein Fahrrad ist zugunsten meiner Beine eingemottet, und Yoga fasziniert mich. Das hier ist ein kleines Update.

    Yoga und Pilates
    Die letzten drei Donnerstage habe ich immer mittags einen Vinyasa-Yoga-Kurs besucht. Ich muss mir aber selber eingestehen, dass ich von der Fitness her eher zu schlecht bin für diesen Kurs. Er ist doch sehr anstrengend. Zumindest bei dieser Trainerin. Da mir das Yoga aber gefällt, ich am Dienstag nicht zu der anderen Trainerin kann, habe ich mich ein bisschen umgeschaut. Ich bin tatsächlich fündig geworden. Auf Youtube gibt es ganze Channels mit Gratisvideos. Am besten hat mir HappyAndFitYoga bzw. HappyAndFitPilates gefallen (einen Dance- und einen Fitness-Channel gibts auch noch.)

    Meine neuste Errungenschaft ist zudem eine pinke Yogamatte. Sie ist leider noch etwas rutschig, für die Stellung "Nach unten schauender Hund" beim Yoga eignet sie sich nur, wenn ich die Hände nicth auf die Matte, sondern auf mein Parkett lege, sonst rutsch ich ständig nach vorn.
    Folgende zwei Programme habe ich heute durchgeübt, nachdem ich vier Mal den Sonnengruss gemacht hab.

    Yoga Programm Anfänger: Sexy Beine und knackiger Po leicht gemacht

    Ich dachte zuerst ja, dass ich vielleicht mit dem Mittelstufen-Programm anfangen könnte. Leider war das ein Wunschdenken - die Anfängerstufe im Yoga ist für mich genau richtig. Ich kam extrem ins Schwitzen, meine Muskeln haben gezittert, und ich konnte einige Übungen nicht ganz durchführen.

    Pilates Flexibility Workout - Dein Programm für eine bessere Beweglichkeit

    Weil ich nach 30 Minuten noch nicht ganz ausgepowert war, habe ich mich noch für das Flexiblity-Workout vom Pilateschannel entschieden. Pilates mache ich nun ja deutlich länger - seit Februar 2013, und da merke ich schon, dass ich einige Übungen relativ locker machen kann. Mal sehen, wo ich mich da bei den anderen Workouts einstufen könnte.

    Krafttraining
    Ja, ich habe es tatsächlich gewagt. Auf Betreiben der guten Freundin, mit der ich seit Februar Pilates mache, bin ich doch tatschlich mal ins den Uni-Krafttraum mitgegangen. Beim ersten Mal hab ich kaum trainiert, weil mir erst alles erklärt wurde. Danach war ich ein bisschen genervt, ging aber noch ein zweites Mal hin. (Wir hatten einen Deal - sie kommt nochmal ins Yoga, ich nochmal ins Krafttraining). Tatsächlich fand ich es dann doch auf einmal sehr interessant. Wir gehen immer zu zweit an eine Maschine, während die eine von uns ihre Sets macht, pausiert die andere. Mit diesem Rhytmus, mit dem Gefühl, dass ich nicht allein bin, und mit dem Wissen, dass ich auch mal rumscherzen kann, macht es ziemlich viel Spass. Und auch meine Muskeln auszupowern.
    So war ich jetzt konsequent die letzten 5 Wochen im Krafttraining, und ich werde nicht wieder damit aufhören. Und es ist mir tatsächlich sowas von egal, dass ich nicht gut aussehe dabei, dass meine Sportklamotten nicht richtig sitzen und dass ungefähr alle anderen, auch meine Freundin, mit viel höheren Gewichten trainieren.
    Scheiss drauf. Macht Spass.

    Yoga Nidra - Tiefenentspannung
    Auch wenn das gar nicht richtig unter Sport fällt, gehe ich seit drei Wochen zusätzlich am Mittwoch ins Yoga Nidra. Das ist ein Programm zur tiefen Entspannung. Die ersten 2-3 Mal, bei denen ich da war, ist es mir echts chwer gefallen. Der Rücken hat geziept, als wir 10 Min aufrecht sassen, bei der richtigen geleiteten Tiefenentspannung im Liegen wusste ich nur noch, was sie als ersten Satz gesagt hat, danach bin ich abgeschweift.
    Beim letzten Mal am Mittwoch habe ich tatsächlich nun ein erstes Mal einen Grossteil der Übung mitbekommen. Fast zwei Drittel, schätze ich. Und es hat auch nicht mehr geziept im Rücken. Der doofe Muskel hat stillgehalten.
    Ich habe mich tatsächlich extrem entspannt gefühlt - auch wenn die Lehrerin etwas esoterisch-spirituell angehaucht daherkam. Andererseits ist das wohl jeder, der wirklich intensiv Yoga praktiziert, gerade auch eine Form von Yoga, die mit dem westlichen Bild des Sports nicht mehr viel zu tun hat.

    Mein Sport- und Entspannungsprogramm

    Fixe Trainings:
    Montag: Krafttraining 1h (18 - 19.15)
    Dienstag: Pilates 1h (18.30-19.30)
    Mittwoch: Yoga Nidra 1h (17.45-18.45)
    Muss noch zur Gewohnheit werden:
    Freitag: 2x 30 Min. beliebige Youtube-Workouts (abends)

    Ich weiss nun nicht richtig, wann ich künftig Yoga machen sollte. Donnerstags ist mir das Workout wirklich zu anstrengend. Ich schätze, ich könnte am Freitag regelmässig zwei Workouts von Youtube aneinanderhängen, dann wäre ich wieder bei einer Stunde. Und dann auch beliebig am Wochenende. Ich merk nämlich, dass es etwas suboptimal ist, Drei Sporteinheiten in vier Tagen zu machen, dann drei ganze Tage lang nichts zu machen.
    In so kurzer Zeit wurde Sport für mich auch für meine seelische Gesundheit ziemlich bemerkbar.

    Ich überlege auch, morgens öfters 3-4 Mal den Sonnengruss zu machen. Er ist ein kurzer Einstieg in den Tag, bringt mich doch noch etwas zum Schwitzen und weckt den Körper auf. Vielleicht ist das ein neuer "Reflex", den ich mit dem WW-System einüben könnte. Wenngleich er auch vielleicht nicht ganz typisch ist.
    Heute habe ich dann auch noch mein Zimmer gestaubsaugt. Dann steht der regelmässigen Benutzung der Matte auch nichts mehr entgegen. Wenn ich künftig sogar noch etwas ordentlicher werden würde dadurch, wäre das noch besser.

    Cheers!
    Rose

  • Vegan Wednesday #64 - Vergesslichkeit

    Warum bin ich so vergesslich..? Da postet die liebe Cara von think.care.act. bereits am Montag den Sammelpost zum VW (*gg* - Zeitverwirrung!), und ich vergess dann doch heut Morgen zu fotografieren?

    *seufz*
    Wenigstens beim Abendessen hab ichs geschafft.

    Wenigstens ist das Frühstück auch nicht vergebens. Das kommt davon, wenn man immer dasselbe isst morgens. Ihr könnt also die alten Posts angucken, um mein Frühstück anzugucken.
    - Urdinkelbrot mit veganer "Leberwurst", Essiggurken, eingelegter Paprika, Cherrytomaten und dem üblichen Schwarztee mit Vanille-Hafermilch

    Khaleh Fizzys Ash-eh-Sholeh-Ghalamkar
    Mittagessen: Auch dieses Foto ist von der KB-Challenge recyclet, aber es gab dasselbe. Ein Teller unaussprechliche iranische Suppe (Ash-eh-Sholeh-Ghalamkar), die die Autorin mit "Sekretärssuppe" übersetzt. Lecker wars. Dazu gabs Eisbergsalat mit Gurke und Tomate.

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    Zu Abend wenigstens noch ein Originalfoto. Links "Szechuan Hot and Sour Soup" aus der Kochbuchchallenge, rechts "Messy Rice" aus dem Veganomicon, das Reisrezept hab ich aber schon öfters gemacht.

    Zwischendurch so: Banane, Apfel, Zitronenlimonade (bio!), 20g Bourbon-Vanille-Zartbitterschoki.

    Cheers!
    Rose

  • Vegan Wednesday #63 - Endlich mal wieder

    In den letzten Wochen war es hier ruhig - ich hab zwar ab und an morgens ein Foto gemacht, aber die nachfolgenden Mahlzeiten vergessen. Zudem habe ich seit Mitte September keinen Mahlzeitenplan mehr gemacht, sondern eher einfach gekocht, was ich grad wollte. Das war dann eher unspektakulär, viel Tofu-Gemüse-Pfannen zu Reis und Nudeln. Ehrlich gesagt hatte ich manchmal auch ein schlechtes Gewissen, weil das hier ja ein Abnehm-Blog ist, und ich irgendwann nur noch VW's gepostet habe, und kein Wort mehr zur Abnahme verloren hab'.

    In den letzten Wochen erging es mir nicht allzu gut. Eigentlich seit Frühling stockts und stagnierts, ich kämpfe mit mir selber, mit Essanfällen, mit bösen und schlechten Gedanken, ich kämpfe um Selbstliebe, um Selbstakzeptanz und Selbstwertgefühl. Es kommt mir vor, als ob ich jetzt, wo ich mein "früheres" Normalgewicht erreicht habe (zwischen 85 und 90kg), wo also der Ballast der letzten 2 Jahre vor WW weg ist, dass ich an die tieferliegenden Probleme gelange. Seit Ende der Pubertät war ich eigentlichi mmer zwischen 80 und 90kg schwer. Alles, was drunter geht, scheint offenbar nicht einfach so zu funktionieren. Da sperrt und weigert sich mein Körper ein wenig, scheint mir. Einige Monate habe ich nicht begriffen, was in mir drin passiert. Auch jetzt begreife ich noch nicht vollständig, aber ich habe mir auf meinem Hauptblog immerhin mal ein paar Gedanken gemacht (nachdem ich ein sehr gutes Buch erneutgelesen habe). (Hier der Beitrag zum Nachlesen)

    Wie dem auch sei - Das hier ist der Vegan Wednesday. In all den letzten paar Monaten bin ich fast jeden Tag vegan geblieben. Meine iPod-Notiz sagt, ich hätte seit Anfang Jahr an "nur" 35 Tagen unvegan gelebt, davon 5 oder 6 omnivor mit Fleisch, der Rest vegetarisch. Mein Ziel ist es, im Jahr 2013 höchstens 50 Tage unvegan zu sein. Ich bin also noch gut dabei. Ich hatte auch ein einziges Mal nur die wilden Gelüste nach Fleisch während eines Essanfalls im August, Gelüste, die keine Ruhe liessen. Die anderen paar Male habe ich mich bewusst für Fleisch entschieden, nicht weil mein Körper, meine Gier, mich dazu trieben. Das ist für mich ein gutes Zeichen.

    Jetzt aber genug gequatscht hier.

    Diese Woche sammelt Muc-Veg. Es gibt auch einen Aufruf, unabhängig vom VW das liebste Herbstrezept zu posten, dass dann auf ein spezielles Herbstrezepte-Board kommt. Ich muss mal noch überlegen - vor einem Jahr habe ich ständig selbstgemachte Vermicelles verschlungen, weils Vermicelles (Maronencreme) in der Schweiz nur mit viel Zucker und Sahne gibt. Mit Sojamilch und Stevia klappt es ebenso gut. Vielleicht kann ich mich ja dazu aufraffen, das Rezept noch einmal zu machen und bei Think.Care.Act. zu posten.

    Jetzt aber zu meinem Vegan Wednesday

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    Frühstück as usual: Urdinkelbrot, vegane "Leberwurst", Essiggurken, eingelegte Paprika. Nicht im Bild: Schwarztee mit Vanille-Hafermilch.

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    Mittagessen: Reichhaltiges Selbstversorgermenü mit Addition vom Salatbuffet - es gab Erbseneintopf mit Räuchertofu, aus der Kochbuchchallenge, dazu Reiswaffeln, Kräutersalz und 2 Williamsbirnen. Vom Salatbuffet habe ich mir Antipasti-Pilze und Paprika geholt.
    Gott, ich LIEBE Williamsbirnen. Grad, wenn sie nachgereift sind. Ich bin voll am rumsuchten!

    Lentil Soup with Chard and Orzo (80)
    Das hier ist zwar das Foto von Montagabend, aber es gab auf der Arbeit die Resten dieses Mahls. Linsensuppe mit Mangold und kleinen Nüdelchen (Auch aus der KB-Challenge). Weil es nur noch wenig war, habe ich mir dazu einen gigantischen Chicoree-Salat gemacht, bestehend aus 500g Chicoree, einer Tomate und einem Sojajoghurt-Miso-Dressing. Nomnomnom!
    Vorher gabs auch mal noch eine Banane.

    Dessert: Die neue Schokolade von Cailler - Dunkle Schokolade mit Haselnüssen. Genialgigantisch. - Dazu noch eine Williamsbirne. krieg nicht genug von den Dingern.

    Zu Weight Watchers hab ich ja oben genügend Worte verloren - ich war auch schon einige Wochen nicht mehr da. Vor ein paar Tagen wog ich auf der Waage 88.8kg, das geht einigermassen noch.

    Cheers!

    Rose
  • Vegan Wednesday #55

    Die letzte Woche hab ich zwar fotografiert - aber auf einmal war es Sonntagnachmittag und ich habs verpennt, einen Eintrag zu erstellen. Heute bin ich braver. Mittwoch ists, und Mittwoch solls sein. Gesammelt wird auf muc.veg.

    So, dann wollen wir mal!

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    Frühstück: Roggenschrotbrot (mal eine Abwechslung zum Urdinkelbrot), eine Tomate, Basilikum, Japanische Bratfilets und Essiggurken. Dazu Zimt-Schwarztee mit Vanille-Hafermilch.

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    Mittagessen: Kartoffelspalten mit Curry und Kräutersalz, dazu ein Dip aus Chilisosse, Hefeextrakt und Sambal Oelek. Dann gabs den Avocado-Tomaten-Salat aus meiner Kochbuchchallenge.

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    Neuerdings habe ich echt mühe, Portionengrössen zu erreichen. Ich hab meinen Salat fast nicht aufessen mögen Mittags, dafür hatte ich 3 Stunden danach schon wieder extremen Hunger. Als ich von meiner Einführungsveranstaltung an der Pädagogischen Hochschule zurückgekommen bin, um 16.30, musste also ein schneller Snack her. Dafür habe ich einen "Löffelsmoothie" mit frischen kernlosen Trauben gemacht. Ein Löffelsmoothie ist ein Smoothie zum Löffeln. Bestehend aus: Selbstgemachtem Zwetschgen-Apfelkompott, einer Roten Beete, einem kleinen Restchen Wassermelone, einer Banane, Sojajoghurt, Seidentofu und Stevia. (Eine weitere Portion gibts morgen früh.)
    Gestern wars auch echt toll - ich hatte ein Riesenpaket mit der post bekommen. Darin war eine Riesenladung Gemüse - frisch aus dem Garten meiner angeheirateten Tante. Das war echt super. 2kg Zwetschgen, 6 grüne säuerliche Äpfel, eine 2kg Zucchini, eine riesige runde Aubergine (die hellvioletten), zwei Zwiebeln, ein Tupperwaregeschirr voller Cherrytomaten und frischem Basilikum, eine Handvoll Stangenbohnen und frische Kräuter (Rosmarin, Maggikraut, Salbei und Bohnenkraut.) Echt super..

    Gemüsepaella mit Sprossen
    Abendessen: Gemüsepaella mit Sprossen aus der Challenge, dazu ein Riegel Lovechoc Kirsche-Chili (neue Sorte!).

    Ich würd ja gern was zu Weight Watchers schreiben. Aber ich poste lieber einen Eintrag, den ich auf Facebook gemacht hab, kurz vor letztem Donnerstag, vor dem ersten Treffen in 6 Wochen.

    Muss euch jetzt auch mal was beichten - Juli und August waren bei mir von der ARbeit her so stressig (arbeite ja teilzeit, in ferienzeiten immer viel viel mehr), ausserdem war ich fast 14 tage krank und ich hatte mehrere aussetzer.. - ich war also mehr als ein Monat nicht im Treffen.
    Heute Abend gehe ich das erste Mal wieder hin, nachdem ich die ganze letzte Woche brav im Plan geblieben bin und Sattmachertage gemacht habe, auch das erste Mal seit 1,5 Monaten wieder im Pilates war (scheiss Sommerpause.)
    Ich hoffe ja, ich habe nicht allzuviel zugenommen, aber ich befürchte das Schlimmste. Naja, Augen zu und durch.
    Die letzten 3 Monate ging es bei mir echt etwas bergab mit AUfpassen. Manchmal fühlt es sich an, als hätte ich die Nase voll nach mehr als 2 Jahren WW, 60kg Abnahme (jetzt wohl nur noch 55-57.. -.-).. Dabei bin ichi mmer noch über 85kg schwer und sollte bis zum oberen BMI-Gewicht noch mehr als 10kg abnehmen. (74kg obere Grenze).
    Irgendwie fehlt mir ein bisschen die Motivation, bzw. sie hat mir gefehlt. ICh hoffe, ich kriegs wieder hin. Drückt mir die Daumen!

    Ohne Jeans, dafür mit Rock - 2.9kg Zunahme insgesammt. War 5 Wochen nicht da.
    Ich 'zelebriere' meinen Misserfolg jetzt mit 2 Liter Ice Tea Zero.. Ich fühle mich miserabel, vo rallem wenn ich dran denke, dass es noch immer 3kg sind, obwohl ich die ganze Woche im Plan war. Wäre ich letzte woche hin, wärens wohl 5kg gewesen..
    Ich kanns nicht ändern, ich fühl mich scheisse..
    Warum bin ich nur so dämlich gewesen.

    Und hinter allem steht irgendwie die absolut deprimierende Erkenntnis, dass man 25 Jahre alt ist, 60kg zu- und abgenommen hat, 2 Jahre lang WW gemacht hat, und .. man hat das mit den Fressanfällen noch immer nicht unter Kontrolle.
    Schöne Illusion wars..

    Morgen gehts auf die Waage - ich war im Programm (SM-Tage) und ich war im Pilates. Kann ja nur schiefgehen.

    Irgendwie bin ich zurzeit auch nicht zufrieden mit diesem Blog hier. Es wird mehr und mehr zu einem veganen Blog. Und Blog.de regt mich eh auf. Ich überlege, den Bloganbieter zuw echseln, und alle Themen zusammenzufassen. Mein RL, meine vegane Challenge, mein veganes Essen, etc.. Aber wohin könnte man gehen?

    Cheers, Rose

  • Vegan Wednesday #51 - auf die Schnelle

    Hab ja noch gar nicht gepostet! So ein Mist aber auch. Da ich gleich zur Arbeit muss, poste ich nur ganz rasch hier die Bilder, und formatiere es am Abend schön durch - Hier sind meine Vegan Wednesday-Fotos

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    Frühstück: Zimt-Schwarztee mit Vanille-Hafermilch, zweierlei kernlose Trauben.

     

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    Mittagessen: Improvisationsnudeln mit Zwiebeln, Bohnen und Zitronensosse, dazu Gurkensalat

     

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    Abendessen auf der Tankstelle (Arbeit): Gurke, Cherrytomate, Maiswaffeln, Kräutersalz, Hummus mit Dörrtomaten

     

  • Vegan Wednesday #50 - Jubiläum ohne Kuchen!

    Ich musste doch tatsächlich den Internet Explorer hervorkramen für diesen Beitrag. Denn das ist der einzige Browser, auf dem Blog.de und der neue Editor und somit das Bildereinfügen problemlos funktionieren. Sehr peinlich.

    Carola sammelt dieses Mal.

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    Frühstück: Urdinkelbrot mit Olivenpaste und Tartex 'Grüner Pfeffer', drei Gemüsefrikadellen, mit etwas Pfefferpaste beschmiert, eine leckere Nektarine, dazu wie üblich mein Zimt-Kardamom-Sternanis-Schwarztee mit Vanille-Hafermilch.

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    Mittagessen: Broccoli-Corn-Chowder, aus der veganen Kochbuchchallenge, dazu ein Smoothie, gemacht aus Sojajoghurt, einem Rest selbstgemachtem Zwetschgenkompott und Haferflocken, sowie Stevia.

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    Abendessen auf der Arbeit: "Giggle-Pot" aus der Kochbuchchallenge, schon halb aufgemampft, frische kernlose Rose-Trauben.

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    später Snack: Urdinkelbrot, (Maiswaffeln), selbstgemachte marinierte Pilze

    Dessert spätabends: ein wenig Schokolade.

    Weight Watchers kann ich nix zu sagen. Musste wegen der Arbeit mal wieder drauf verzichten. Ist doch mühsam. Die nächsten paar Wochen geh ich wohl Samstagmorgens, sonst komm ich gar nicht mehr hin.

    Cheers!

    Rose

  • Vegan Wednesday #49 - Fotoärger.

    Die It-Umstellung auf Blog.de macht mir noch immer zu schaffen. Die Motivation, Bilder einzustellen, tendiert gen unter Null - dennoch ächze ich mich mal dran, und erstelle den VW-Beitrag. Konnte man vorher im neuen Editor die Bilder einfügen und gleich angucken, musste man das die letzte Woche über den alten Editor machen. Jetzt kann man gar nicht mehr zum neuen Editor wechseln. Ist zum Haare raufen hier.. Ehrlich.
    Gesammelt wird übrigens bei Mixxed Greens.

    VW 24.7
    Frühstück: Urdinkelbrot, Senf-Cenovisaufstrich, eingelegte Gurken und Paprika, angebratener Tofu, Cherrytomaten und eine herrlich saftiger Pfirsich. Dazu natürlich mein Zimt-Schwarztee mit Vanille Hafermilch.
    Ps: Für alle, die es wundert - Cenovis ist quasi die Schweizerische Version von "Vegemite/Marmite", einem Hefeextraktaufstrich. Und ja, sowas ess ich morgens!

    Samosa Stuffed Baked Potatoes
    Mittags gabs "Samosa Stuffed Baked Potatoes" aus dem Veganomicon, natürlich im Zuge der Kochbuchchallenge, dazu gemischtes Gemüse aus dem TK.

    VW 254.72
    Abends musste ich mal wieder arbeiten - und erneut probierte ich eine Hummus-Variante aus. Dieses Mal hab ich mehr weisse Bohnen verwendet als Kichererbsen, dann gab ich auch noch drei eingelegte Paprika, Paprikapaste und etwas sambal Oelek sowie ein frischer Jalapeno-Chili mit rein. Das hat super geschmeckt auf Mais- und Reiswaffeln, auf Gurke und einer Tomate. Nomm!

    Snacks und Desserts kann ich mich ehrlich gesagt nicht mehr erinnern.. >.<

    Cheers!
    Rose

  • Vegan Wednesday #48 - noch immer nicht pünktlich

    Was hier seit neustem für Ansprüche herrschen.. Exotische Cocktails.. Eisbecher.. Freibadsnacks..

    Es ist Vegan Wednesday-Time bei Think.care.act, und meinen Mittwoch hätte man auch für einen Wintertag halten können. Ich koch halt gern!

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    Frühstück: Urdinkelbrot, Shiitake-Tartex, Senf-Cenovis-Aufstrich, Tomate, Zimt-Schwarztee mit Vanille-Hafermilch - ich wette, ihr habt meine Tintenfisch-Tasse schon vermisst.

    Fragrant Kidney Bean Lentil Dal
    Mittagessen: "Fragrant Kidney Bean Lentil Daal" aus der veganen Kochbuchchallenge, mit Broccoli-Karottengemüse

    Snack: Wassermelonen-Sojajoghurt-Bananeneis, 25g getrocknete Mango

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    Abendessen: Ein etwas missglückter Versuch aus der Kochbuchchallenge - "Sommerlicher Succotash" aus Silverstones Rezeptbuch, dazu ein paar EL Fertigpolenta mit furchtbar penetrantem Trüffelaroma, verfeinert mit Hefeflocken. Nicht so ein tolles Abendessen.

    Weight Watchers: 200 Gramm Abnahme am Donnerstagabend - und das trotz dem Fakt, dass ich letzten Samstagmorgen das letzte Mal im Treffen war. Tschacka!

    Cheers!
    Rose

  • Vegan Wednesday #47 - ich habe aufgehört zu zählen, wieviele ich verpasst hab..

    Die Wassermelonen sind bei uns schon wieder durch - zumindest hatte ich den Eindruck. Die letzte vom Türken war innendrin matschig-mehlig. Bäh.

    Ich war echt so motiviert, hier Bilder zu posten, aber zurzeit funktioniert zwar der Upload, aber das Einbinden in den Blogeintrag nicht. Gnarf. Ich hoffe, der direkte LINK auf die Bilder funktioniert und hoffe auch, dass der Post dennoch von den VW-Pinnern angenommen wird.

    Frühstück habe ich vergessen zu fotografieren, war aber das zurzeit übliche: Urdinkelbrot, Avocado, Schwarztee mit Hafermilch

    Mittagessen: "Fruchtiger Zuckerschotensalat mit Tofu und Walnüssen" aus der neusten Vegetarisch fit (und meiner Kochbuchchallenge), dazu gabs ein paar vegane Tortellini mit Sojasahne und Hefeflocken.


    Abendessen mobil auf der Tankstelle: Scharfes Koriander-Hummus, Gurke, Tomate, Urdinkelbrot, Reiswaffeln, eingelegtes Gemüse


    Und dazwischen auch noch: 900 ml Apfel-Birnen-Pfirsich-Saft und ein Powerade zero - von letzterm habe ich allerdings keine Ahnung, ob es vegan ist, oder nicht. Den Inhaltsstoffen gemäss schon, aber ich kenne auch nicht alle E-Nummern auswendig.

    Dessert: Ein paar Gramm Schokolade.

    Weight Watchers: Ich hatte mir am Mittwoch wieder mal einen Sattmachertag gegönnt - genau wie Montag und Dienstag auch. Ich bin ehrlich - die letzten 3 Wochen habe ich geschludert und war auch nicht auf dem Treffen. Heute Morgen dann habe ich mich wieder hingewagt - die Zunahme beträgt 1,8kg, was mich irgendwie recht erleichtert, es ist weniger, als ich dachte. Ich habe diese 3 Wochen irgendwie gebraucht, denke ich. Ab jetzt geht es wieder regulär weiter.

    Cheers!
    Rose

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